Am 21. Mai findet die Konferenz „Wenn ein Kind ertrinkt, ist Schweigen das erste Warnzeichen“ statt, bei der der Verein mit anderen Partnern dieser von der Stadt geförderten Initiative zusammenkommt.
Zwischen 2014 und 2025 wurden in italienischen Schwimmbädern 185 Todesfälle registriert, wobei Kinder – meist unter 12 Jahren – durchschnittlich 39 % aller Opfer ausmachten. Der jüngste Fall ereignete sich im vergangenen April, als ein 7-jähriger Junge in einem Thermalbad in der Provinz Latina ums Leben kam. Viele dieser Unfälle sind auf mangelhaft konzipierte Anlagen, uneinheitliche Vorschriften und eine unzureichende Präventionskultur zurückzuführen.
Um das Thema mit Nachdruck und Zielstrebigkeit anzugehen, veranstaltet die Stadt Jesolo am 21. Mai 2026 von 9:30 bis 13:30 Uhr im Stadtrat (Sala Consiliare) eine Konferenz. Unter dem Titel „Wenn ein Kind ertrinkt, ist Schweigen das erste Warnsignal“ bringt die Veranstaltung führende Experten der Branche zusammen. Zu den Partnern gehört Acquanet, der italienische Verband der Schwimmbadbauer, der sich seit Jahren für höhere Branchenstandards auf nationaler Ebene einsetzt.
Die Teilnahme von Acquanet ist ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung: Der Verband bringt seine Expertise in der Förderung fortgeschrittenen technischen Wissens, der Verbreitung bewährter Verfahren in der Anlagenplanung und -instandhaltung sowie der Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden ein. Genau diese Themen stehen im Mittelpunkt der Konferenz – von der Wasserzirkulation und -filtration bis hin zur Komponentenauswahl und fachgerechten Installation.
Der Sektor leidet weiterhin unter erheblicher regulatorischer Zersplitterung mit uneinheitlichen Regeln und oft unzureichender Aufsicht. Die Konferenz in Jesolo soll dazu beitragen, diese Lücke vor Beginn der Sommersaison zu schließen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnehmer können sich anmelden und den Ablauf entweder online verfolgen. persönlich or Online.
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