Die 2025 Ausgabe der Aquanale Fachmesse Die Messe fand vom 28. bis 31. Oktober in Köln statt und bestätigte eindrucksvoll ihre Position als unverzichtbare internationale Plattform für Fachleute aus den Bereichen Schwimmbad, Sauna und Wellness. Die Branche verzeichnete sogar einen bedeutenden Aufschwung: Die Besucherzahlen stiegen um 11 % und fast 290 Aussteller aus 33 Ländern waren vertreten.
Positive Bewertung: Anwesenheit und Qualität der Kontakte
Die Messe lockte somit rund 28,000 Fachbesucher aus 125 Nationen an – eine deutlich höhere Zahl als 2023. Obwohl die Gesamtbesucherzahl in etwa der von 2019 entspricht, unterstreicht dieser Erfolg die Attraktivität der Veranstaltung. Mit anderen Worten: Die Aquanale kann sich mit anderen großen europäischen Branchenveranstaltungen wie der Piscine Global oder anderen messen. Schwimmbad Barcelona.
Vor Ort hoben viele Aussteller jedoch auch die besonders hohe Qualität der Kontakte hervor. Der Besucherstrom war mitunter zielgerichteter als die Zahlen vermuten ließen. Folglich konzentrierten sich die Gespräche auf sehr konkrete Geschäftsprojekte.

Das umfassende und innovative Themenangebot
Die Aussteller präsentierten sich auf 40,000 m² in den Hallen 7 und 8 der Koelnmesse. Sie boten einen umfassenden Überblick über Innovationen im Bereich der Gemeinschafts- und Privatanlagen. Das Angebot gliederte sich in sechs thematische Schwerpunkte: Private Pools und Technologie, Sauna und Wellness, Spa und Lifestyle, Outdoor Living und Design, Öffentliche Schwimmbäder und Wasseraufbereitung sowie Digitale Lösungen und Steuerungssysteme.
Die Messe hob insbesondere bedeutende Fortschritte in den Bereichen Energieeffizienz, Digitalisierung und Premium-Design hervor. Fachleute entdeckten innovative Wasseraufbereitungslösungen. Darüber hinaus sahen sie digitale Steuerungssysteme mit integrierter Künstlicher Intelligenz zur Leistungsoptimierung. Auch vernetzte Wellness-Bereiche und die Integration erneuerbarer Energien waren stark vertreten. Die allgemeine Atmosphäre war daher ausgesprochen optimistisch und auf die Qualifizierung von Geschäftsmöglichkeiten ausgerichtet.

Ein Programm reich an strategischen Inhalten
Im Zentrum des Programms stand das 11. Internationale Pool- und Wellnessforum (ISWF), das den Erfahrungsaustausch maßgeblich vorantrieb. Die Veranstaltung, die für Besucher kostenlos war, behandelte strategische Themen wie Dekarbonisierung, digitales Wassermanagement, Fachkräftegewinnung und nachhaltige Modernisierung.
Darüber hinaus wurde Belgien bei der Ausgabe 2025 als offizielles Partnerland geehrt. Dies manifestierte sich in einem gemeinsamen Pavillon und eigens dafür eingerichteten Veranstaltungen.
Mehrere Sonderausstellungen und Highlights bereicherten das Messeprogramm. Dazu zählten die Digitalen Wasserparks (EWA-Ausstellung), die die Revolution intelligenter Technologien in Freizeitbädern demonstrierten. Die Ausstellung „Schwimmen in Atmosphären“ präsentierte visionäre Schwimmbadarchitektur. Die Themenbereiche „Private Oase“ und „Urbane Oase“ veranschaulichten in Verbindung mit der FSB-Messe die sich überschneidenden Herausforderungen. Diese betreffen private und öffentliche Wasseranlagen im Kontext von Klimawandel und Stadtplanung. Schließlich bot die Rückkehr der finnischen Sauna-Lounge ein kulturelles und multisensorisches Erlebnis skandinavischer Wellness.
Messedirektorin Bettina Frias betonte die Rolle der Veranstaltung als Inspirationsplattform. Auch Matthias Pollmann (Koelnmesse) bestätigte den Branchenwandel hin zu Energieeffizienz und Digitalisierung. Mit über 60 % Besuchern und 61 % Ausstellern aus dem Ausland etablierte sich die Aquanale 2025 endgültig als Gradmesser globaler Trends für alle Fachleute.