Heute: 12 Juni, 2026
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Hergestellt in Deutschland: Wie Schwimmbecken produziert werden bei Riviera Pool

Ohne Schwimmbad kein Badespaß. Einteilige Kunststoffbecken erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie werden montagefertig ab Werk geliefert und lassen sich schnell im heimischen Garten aufbauen. Der Poolhersteller Riviera Pool ist ein Pionier auf diesem Gebiet. Fertigbecken aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) lassen Poolträume wahr werden – und das schon seit vielen Jahren. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen eine große Auswahl an Formen, Farben, Einstiegsmöglichkeiten und Treppendesigns. Exklusiv bei uns erhältlich. Riviera Pool öffnete die Tore seiner Produktionsanlagen.

Pools aus deutscher Fertigung – das ist der Standard bei Riviera Pool, mit Hauptsitz in Dalum, steht seit Jahrzehnten für anspruchsvolles Design, hohe Qualität und zuverlässige Funktionalität bei der Herstellung von Schwimmbecken, Tauchbecken und Whirlpools. Werte wie Zuverlässigkeit und Flexibilität bilden die Grundlage, insbesondere bei Premiumprodukten. Die Produktion erfolgt im Familienunternehmen Rengers in Norddeutschland sowie in Trnava, Slowakei, das seit 30 Jahren zum Unternehmen gehört.

Alles begann mit einer Idee, genauer gesagt mit der Gründung der Firma Rengers Kunststoffe im Jahr 1964 in Dalum durch die Gründer Gisela und Josef Rengers. Bis heute werden bei Rengers Kunststoffe Epoxidacrylate zu Gussmassen verarbeitet und mit verschiedenen Zusatzstoffen veredelt, bevor sie weiterverarbeitet werden. Riviera Pool für den Vertrieb. Alle Prozesse finden in den eigenen Produktionsanlagen des Unternehmens statt und tragen zu einem Premium-Poolprodukt bei, das von spezialisierten Poolbauern installiert wird.

Die Fähigkeit, solche Projekte erfolgreich umzusetzen, basiert auf einer klaren Grundlage – Erfahrung, wie der Produktionsleiter erklärt. Hinzu kommt eine hohe Unabhängigkeit von externen Lieferanten. Riviera Bei Pool kommt alles aus einer Hand. Neben der Kunststoffproduktion betreibt das Unternehmen eine eigene CNC-Abteilung, ein computergesteuertes System zur Werkzeugbearbeitung, sowie eine hauseigene Metallwerkstatt. „Dadurch können wir sowohl Serienfertigung als auch individuelle Lösungen für jeden Kunden realisieren“, betont die Geschäftsleitung.

Die Materialien und die Konstruktion der Pools bieten vielfältige Möglichkeiten. Acrylglas war zunächst ein Trend aus den USA, dessen Potenzial Josef Rengers bereits in den 1970er-Jahren erkannte. Im selben Jahrzehnt wurde die erste hauseigene Thermoformmaschine für die Whirlpool-Produktion eingeführt. Die Qualitätsstandards stiegen, ebenso die Verkaufszahlen. Dies führte zu einer strategischen Neuausrichtung: Statt Acrylplatten vom amerikanischen Markt zu beziehen, wurden regionale Lieferanten hinzugezogen.

Anfang der 1970er-Jahre kamen die ersten Fertigschwimmbecken aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), allgemein bekannt als Polyester, auf den Markt. Die Glasfaser wird als Gewebe oder Spritzlaminat in eine Form aufgebracht und verstärkt so das Material von innen. Durch die Kombination beider Materialien vereint GFK deren Vorteile: die chemische Beständigkeit von Epoxidharz und die hohe Festigkeit von Glas. Das Ergebnis sind wasserdichte, äußerst witterungsbeständige sowie frost- und hitzebeständige Fertigschwimmbecken.

GFK-Werkstoffe sind leicht und einfach zu formen und eignen sich daher ideal für den Poolbau. Das Material wird in mehreren Schichten als zähflüssige Masse auf eine Produktionsform aufgetragen und härtet dort aus. Dieses Verfahren wird als Sandwichbauweise bezeichnet. Firmengründer Josef Rengers brachte 1970 als erster Hersteller einen einteiligen Kunststoffpool auf den Markt und präsentierte damit ein vollständig wasserdichtes Becken.

Die Beckenwände von Riviera GFK-Pools bestehen aus sieben Materialschichten mit jeweils spezifischen Funktionen. Die ersten beiden inneren Schichten gewährleisten eine farbechte, pflegeleichte und hautfreundliche Pooloberfläche. Die erste, hochdichte Farbträgerschicht ist in verschiedenen Farben erhältlich, UV-beständig und resistent gegen viele Chemikalien und Kosmetika. Die zweite Schicht, die sogenannte Feinzellschicht, sorgt für eine glatte, pflegeleichte Oberfläche, da Mikroorganismen nicht daran haften können. Die Schichten drei bis fünf bieten durch ihre Einbettung in Epoxidacrylat einen hohen Schutz vor Osmose und verhindern so das Eindringen von Feuchtigkeit. Die sechste Schicht dient der Isolierung und besteht aus 30 Millimeter dickem Polyurethan-Hartschaum im Boden und 20 Millimeter dicken Wänden, was eine effektive Wärmedämmung gewährleistet. Die siebte, äußere Schicht sorgt für die strukturelle Stabilität. Integrierte rechteckige Stahlrohre und ein stabiler Sockel verleihen dem Pool maximale Festigkeit.

Alle technischen Komponenten wie Hauptabläufe, Massagedüsen, Installationsschächte und Auflagekanten für Walzenabdeckungen und Stufen sind speziell für Riviera Die Poolsysteme sind direkt in die Poolwanne integriert. Dies gewährleistet absolute Wasserdichtigkeit auch an diesen kritischen Stellen. Alle Komponenten werden im Werk installiert.

Wie ein Automobil, Riviera Pool-Pools werden in Serie gefertigt. Die Erfahrungen aus Tausenden von hergestellten Pools fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung und die Verfeinerung der Details ein. Riviera Pools haben noch eine weitere Gemeinsamkeit mit Autos. Wie beim Kauf eines Neuwagens lassen sich auch Pools individuell als Systempools konfigurieren. Dank einer breiten Palette an Größen, Farben, Treppensystemen, Handläufen und funktionalen technischen Ausstattungsmerkmalen wie Gegenstromanlagen, Massagedüsen oder Rollabdeckungen kann jeder Pool an persönliche Vorlieben angepasst werden. Dies ermöglicht Hunderte von Kombinationsmöglichkeiten. Riviera Pool, der praktisch allen Anforderungen hinsichtlich Design und Funktion gerecht wird.

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