Ein spontaner Kommentar am Ende des ersten Veranstaltungstages, der noch bis zum 13. Februar auf der BolognaFiere stattfindet.
Welchen Eindruck hatten Sie vom ersten Tag des ForumPiscine 2026?
Wir freuen uns sehr, dass die Gänge bereits um 11 Uhr gut besucht waren. Für eine Veranstaltung mit Teilnehmern aus ganz Italien und dem Ausland ist dies ein sehr erfolgreicher Start. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Messe an Ausstellern zugelegt und zählt nun über 150. Damit hat sie sich als fester Bestandteil des internationalen Messekalenders der Branche etabliert. Die XLeisure zielt darauf ab, ihre Zielgruppe gezielt zu erweitern. Denn obwohl der Poolbereich hochtechnisch ist, erfordert er auch eine breite Kommunikation, die andere Bereiche berührt. Das heutige Treffen zum Thema Agrotourismus zeigte: Die wenigen Betriebe mit Pool verzeichnen gestiegene Umsätze und eine sehr hohe Attraktivität. Dies ist somit eines der vielen Wachstumsfelder, die die Messe identifizieren kann.
Was sagt die Präsenz ausländischer Marken über die Attraktivität Italiens aus? Gibt es bestimmte Märkte oder Marken, die sich besonders für unser Land interessieren?
Die meisten ausländischen Unternehmen kommen aus europäischen Nachbarländern wie Frankreich, Spanien und Deutschland, aber es gibt auch eine Expansion nach Osten – ich denke da beispielsweise an Ungarn und Slowenien. Die räumliche Distanz unserer Messe zu anderen Branchenveranstaltungen bietet eine zusätzliche Möglichkeit, auch von außerhalb Europas nach Italien zu reisen. Tatsächlich haben wir beispielsweise Aussteller aus den USA, was den internationalen Charakter der Veranstaltung unterstreicht.

Die Italian Pool Awards – ich denke da an die Facebook-Kategorie – bringen die B2B-Realität von ForumPiscine einem breiteren Publikum näher, das von Ihren Bildungsinitiativen voll profitieren kann. Könnte dieses Format in den kommenden Jahren eine größere Rolle spielen?
Die Veranstaltung ist zwar B2B, doch Tatsache bleibt: In Italien gibt es keine vergleichbare Ausstellungsmöglichkeit für alle, die einen Pool kaufen möchten. Das interessierte Publikum kommt hierher, um Lösungen für seinen Pool zu finden – sowohl in gestalterischer als auch in landschaftlicher Hinsicht. Unsere Initiative „Wasser sparen“, die wir stets in Zusammenarbeit mit AIAPP und den Universitäten Mailand und Genua durchführen, liefert zahlreiche Beispiele für die Integration eines Pools in die Landschaft. In diesem Jahr stand der Trockengarten im Mittelpunkt, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken und mit dem Mythos aufzuräumen, Pools würden einen hohen Wasserverbrauch haben. Tatsächlich gibt es viele Technologien, die es beispielsweise durch Regenwassernutzung ermöglichen, dieses Problem zu vermeiden. Deshalb haben wir einen Bildungspfad entwickelt, der zeigt, dass der Wasserverbrauch eines Pools bei verantwortungsvollem Umgang absolut vergleichbar mit dem normalen täglichen Haushaltsverbrauch ist. Dieser Bildungsansatz ist ein Weg, den wir vor einigen Jahren eingeschlagen haben und der sich – warum nicht? – in zukünftigen Ausgaben zu weiteren interessanten Initiativen entwickeln könnte.