Italien verstärkt seine Rolle in den Regulierungsausschüssen für Schwimmbäder.

Die Italienerin Rossana Prola ist die neue Koordinatorin der europäischen Normungsaktivitäten für private Schwimmbäder.

Italien ist wieder federführend bei der Erstellung und Überarbeitung europäischer technischer Normen für Schwimmbäder. Rossana Prola hat diesen Monat die Leitung der UNI-Arbeitsgruppe TC402/WG2 übernommen, die sich mit der Wasserzirkulation, -filtration und -aufbereitung in Schwimmbädern befasst – mehr als 20 Jahre nach der Ernennung von Lionello Ambrosi.

Prola ist Leiter von Professione Acqua und Vizepräsident von Acquanet, dem Verband der Schwimmbadhersteller, und fungiert derzeit auch als Präsident von CT020 für Sportgeräte und -anlagen.

Die Sekretariatsfunktion der gleichen Arbeitsgruppe WG2 ist ebenfalls nach Italien übergegangen. Diese Position wird direkt von UNI wahrgenommen, und die Kosten werden zu gleichen Teilen zwischen den beiden wichtigsten italienischen Industrieverbänden, Acquanet und Assopiscine, aufgeteilt.

Mit diesen Ernennungen löst Italien Deutschland bei den Koordinierungs- und Sekretariatsaufgaben eines der vier europäischen Normungsausschüsse ab, die für die Ausarbeitung und Überarbeitung technischer Normen für private Schwimmbäder zuständig sind.

Beide Ernennungen sind auf eine dreijährige Amtszeit befristet und können einmal verlängert werden.

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