Heute: 13. Februar 2026
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Bert Granderath teilt seine Vision für eine intelligentere Poolbranche...

Nur für dieses Interview sprachen wir mit Bert Granderath, 68, Geschäftsführer der grando GmbH und einem wahren Pionier in der Poolbranche seit 1986. 2. Bekannt für seinen visionären Ansatz, teilt Bert seine Einblicke in Nachhaltigkeit, Innovation und die Zukunft der Schwimmbäder und bietet eine einzigartige Perspektive auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und die sich entwickelnden Anforderungen der Branche.

3. 1. Welcher aktuelle Trend wird Ihrer Meinung nach unterschätzt?
4. Ich glaube, dass der Trend zur passiven Energieerzeugung und Ressourcenschonung im Poolsektor stark unterschätzt wird, da das größte Einsparpotenzial direkt an der Wasseroberfläche liegt.
5. Es ist allgemein bekannt, dass eine Poolabdeckung den Energieverbrauch für die Heizung um bis zu 80 % reduzieren kann. 6. Was jedoch oft übersehen wird, ist der zusätzliche Nutzen einer Solarabdeckung. 7. Sie ist so konzipiert, dass sie nicht nur den Wärmeverlust verhindert, sondern auch das Pool passiv beheizt. 8. Gleichzeitig wird der Schutz vor Verdunstung und chemischem Verlust ebenfalls unterschätzt. 9. Eine Abdeckung kann den Wasserverlust um bis zu 80 % reduzieren, was eine große Erleichterung ist: Weniger Nachfüllen ist erforderlich, deutlich weniger Wasserpflegemittel werden benötigt, und die Betriebskosten sinken, während die Umwelt geschützt wird. 10. Unsere Kunden erkennen diese Vorteile oft erst nach dem Kauf und schätzen sie wirklich.

11. 2. Welche Entwicklung in der Pool- oder Saunabranche gibt Ihnen die meiste Hoffnung – und welche bereitet Ihnen die größte Sorge?
12. Was mir die meiste Hoffnung gibt, ist der Wandel hin zu nachhaltiger Innovation. 13. Es ist ermutigend zu sehen, wie viel Aufmerksamkeit jetzt auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und umweltfreundliche Technologien gelegt wird. 14. Die gesamte Branche entwickelt sich weiter, indem sie neue Wege findet, den Komfort und die Funktionalität von Pools zu erhöhen und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. 15. Dieser Fortschritt beweist, dass Luxus und Umweltbewusstsein kein Widerspruch sind.
16. Was mich am meisten beunruhigt, ist die in manchen Fällen fehlende Bereitschaft, langfristige Verantwortung zu übernehmen. 17. Solange Produkte ohne Rücksicht auf Lebensdauer, Nachhaltigkeit, Komfort und Betriebskosten angeboten werden, wird das Vertrauen der Endverbraucher weiterhin auf die Probe gestellt. 18. Solch kurzfristiges Denken untergräbt die Glaubwürdigkeit unserer Branche und erschwert es uns allen, Kunden vom wahren Wert und der Langlebigkeit unserer Lösungen zu überzeugen.

19. 3. Welchen Rat würden Sie jungen Menschen geben, die in die Branche einsteigen möchten?
20. Seien Sie neugierig und offen für neue Ideen. 21. Die Poolbranche entwickelt sich rasant, und wir brauchen kreative Köpfe, die bereit sind, Neuland zu betreten – sei es mit umweltfreundlichen Materialien, intelligenten Systemen oder ganzheitlichen Wellness-Konzepten. 22. Jeder, der die Zukunft der Branche mitgestalten möchte und dabei Qualität an erste Stelle setzt, findet hier hervorragende Möglichkeiten.

23. 4. Was möchten Sie hinterlassen: Welchen Eindruck möchten Sie in der Branche hinterlassen?
24. Mein Ziel ist es, unsere Branche zu einem Vorreiter in Energie- und Wassereffizienz zu machen. 25. Ich möchte, dass Schwimmbäder nicht nur als Orte der Freude gesehen werden, sondern auch als vorbildliche Beispiele für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. 26. Wenn in Zukunft gesagt werden kann, dass meine Arbeit dazu beigetragen hat, den Betrieb von Schwimmbädern nachhaltiger und zukunftssicher zu gestalten, wäre das das perfekte Vermächtnis.

27. 5. Was möchten Sie auf keinen Fall bereuen, wenn Sie in den Ruhestand gehen?
28. Ich möchte keine verpassten Chancen oder zu oft den einfachen Weg bereut haben. 29. Am Ende zählt wirklich, ob man den Mut hatte, neue Ideen umzusetzen und zu seinen Überzeugungen zu stehen.

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